GPS-Logging – mein Umstieg, Teil 2 oder: App die Post!

So weit, so gut: der Umstieg von meiner alten GPS-Uhr auf das iPhone ist vollbracht, mit meinem neuen Zubehör kann ich zuverlässig auch längere Strecken mit dem Handy aufzeichnen lassen. Aber was ist mit der Software?! Klar: irgend eine App muss benutzt werden, um die gefahrenen Strecken zu speichern und aufzubereiten. Warum nicht den „Marktführer“ nutzen? Runtastic bietet diverse Apps, mit denen sich sportliche Aktivitäten aufzeichnen und verwalten lassen. Die Pro-Versionen der meisten Apps kosten um die 5,- €, was ich für das Gebotene ganz angemessen finde. Während die allgemeine Runtastic-App die Möglichkeit bietet, vielfältige sportliche Aktivitäten zu speichern (Gehen, Laufen, Radfahren, ja sogar Schwimmen und Indoor-Aktivitäten wie Gymnstik oder Ergometertraining), habe ich mich für die „Mountain Bike“-Variante entschieden. Diese ist speziell auf meinen Bedarf angepasst.

Besonders wichtig für mich: Offline-Maps. Die Gegend rund um Hildesheim ist ja doch noch ein wenig neu für mich. Und dank der Offline-Maps kann es mir nicht mehr passieren, dass ich irgendwo stehe und nicht mehr weiß, wie ich nach Hause komme (einfach umdrehen und die gleiche Strecke zurück fahren ist für mich nie eine Alternative). Bei der App wähle ich, während ich zuhause im WLAN hänge, einen Kartenausschnitt und speichere diesen auf dem Handy ab. So muss während der Radtouren meistens kein Kartenmaterial per Mobilnetz nachgeladen werden.

Mountain-Bike-App von Runtastic.com

Was bietet die App ansonsten? Ebenfalls sehr wichtig für ich: mein Pulsgurt wird unterstützt, so dass die Pulsdaten zu jeder Tour hinzugespeichert werden.

Mountain-Bike-App von Runtastic.com

Es gibt die Möglichkeit vorgefertigte Routen in der App zu speichern, die dann – quasi wie mit einem Navi – abgeradelt werden können. Nach der Radtour werden die aufgezeichneten Daten ohne Umwege direkt ins Netz geschickt und können dann auf der Runtastic-Website ausgewertet und verglichen werden.

Die App bietet verschiedene Möglichkeiten sich meinen Bedürfnissen anzupassen. So kann ich beispielsweise die angezeigten Daten „auf dem Tacho“ frei wählen. In der Vollansicht stehen hier sechs Anzeigefelder zur Verfügung, die frei belegt werden können. Ich habe mich für folgendes Entschieden:
– Fahrzeit
– Uhrzeit
– Zurückgelegte Strecke
– Verbrauchte Kalorien
– Geschwindigkeit
– Puls
In dieser Ansicht hat man unter den Angaben noch ein kleines Fenster, auf dem man eine Karte mit der aktuellen Position sieht:

Mountain-Bike-App von Runtastic.com

Ich habe auch die Möglichkeit das Kartenfenster zu vergrößern, dadurch verschwinden einige der Fahrtdaten. In dieser größeren Ansicht sehe ich dann nur noch die aktuelle Geschwindigkeit und meinen derzeitigen Puls. Mal sehen ob ich da noch mal ein wenig feinjustiere und die Geschwindigkeit gegen die zurückgelegte Strecke austausche. Wichtig ist zumindest, dass ich den Puls jederzeit im Blick habe, für mich der wichtigste Wert.

Mountain-Bike-App von Runtastic.com

Auch das Abfahren von Routen habe ich bereits ausprobiert. Entweder sucht man auf der Runtastic-Website (der ich noch einen eigenen Beitrag widmen werde) nach einer Route, die andere Nutzer dort hinterlegt haben, oder man klickt sich selbst eine zusammen. Mehr dazu im Folgebeitrag. Nur soviel: Routen, die ich in meinen Account aufgenommen habe, kann ich mir aufs Handy laden. Dort dann besonders praktisch: mir wird für jede Route angezeigt, wie weit sie von meinem aktuellen Standort entfernt ist. Nettes Gimmick. (Im Screenshot sind nur Routen zu sehen, die ich selbst angelegt habe. Daher sind diese auch nur wenige Meter entfernt.)

Mountain-Bike-App von Runtastic.com

Um die Vorbereitung einer Tour noch mehr zu vereinfachen, kann die gesamte notwendige und für die Route notwendige Karte bei Bedarf offline verfügbar gemacht werden (siehe Doenload-Symbol rechts oben in der Karte). Im Optimalfall hat man somit immer nur haargenau den Kartenausschnitt im Handy-Speicher, der auch tatsächlich für eine Route benötigt wird.

Mountain-Bike-App von Runtastic.com

Das Navigieren funktioniert dann grundsätzlich ganz gut. Auf der Umgebungskarte wird die zu fahrende Strecke als dunkelbraune Linie eingeblendet. Wer mag kann die Karte dann nach seiner Fahrtrichtung ausrichten und sieht so jeweils ganz genau, ob er an der nächsten Kreuzung links oder rechts herum muss. Gerade bei einer nach Norden hin ausgerichteten Karte kann das ansonsten gern mal zu Verwirrungen führen, wenn man so im Fahrrad-Trott drin ist. Fazit: die Routen-Funktion ist grundsätzlich ganz brauchbar, um beispielsweise neues Terrain zu erkunden oder um sich eine Strecke anzulegen, die man häufiger fährt (siehe Folgeartikel). Einziges Manko: ich würde mir wünschen, dass man die Route auf der Karte noch ein wenig besser sehen könnte (z. B. als rote Linie). Eine dunkelbraune Linie auf einer dunkelblauen Straße ist bei vollem Sonnenschein nicht immer so leicht zu erkennen.

Nachdem man seine Tour beendet hat, erscheint eine kleine Abfrage. Dort kann man mithilfe diverser Simleys eintragen, wie man das Training empfunden hat, ob man sich fit fühlt oder ausgepowert ist. Außderem habe ich die Möglichkeit einen Kommentar zu verfassen. So wie am Dienstag: wenn ich mich später mal wundere, dass die Pulsdaten bei der gestrigen Tour so hoch waren, kann ich dann nachlesen, dass es an dem zuvor gegessenen Gyrosteller lag… Anschließend kann man sich die wichtigsten Eckdaten der Tour im Verlaufsprotokoll ansehen:

Mountain-Bike-App von Runtastic.com

Mountain-Bike-App von Runtastic.com

Gemeinsam mit den vom Handy ermittelten Wetterdaten wird die Tour dann ins Netz hochgeladen. Wer mag, kann seine Aktivität auch noch mit Facebook- oder Twitter-Freunden teilen.

Und was man im Netz dann mit seinen Daten für coole Sachen machen kann, lest Ihr morgen hier im Blog.

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