GPS-Logging – mein Umstieg, Teil 3: Runtastic

Die Radtour ist beendet, die protokollierten Daten sind auf den Runtastic-Server übertragen. Was nun? Jetzt schauen wir uns mal die Möglichkeiten der Runtastic-Homepage an.

Was mich von Beginn an begeistert hat: mit Runtastic kann ich nicht nur meine Radtouren verwalten. Das war immer der große Schwachpunkt meiner bisherigen Lösung „Sporttracks“. Während ich dort nämlich nur Aktivitäten mit GPS-Koordinaten verwalten konnte (Laufen und Radfahren), bietet mir Runtastic nun das komplette Angebot. So kann ich beispielsweise auch meine Trainings im Fitness-Studio eintragen und habe so einen besseren Überblick über alle meine sportlichen Aktivitäten. Außerdem bietet Runtastic noch einige zusätzliche Programme wie etwa die „Sit Ups“-App, deren Daten auch übertragen werden können. Kurzum: mit Runtastic kann ich jetzt alle meine Aktivitäten erfassen. Sei es Radfahren, Ergometer-Training, Krafttrainig, Gymnastik oder auch die lange Gassirunde mit dem Hunde. Das Angebot der Sportarten ist breit aufgestellt:

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Hier bekomme ich einen schnellen Überblick über meine sportlichen Aktivitäten. Im Kalender sehe ich die passenden Symbole und weiter unten gibt es ein paar Details:

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Wähle ich dann ein Symbol aus, bekomme ich natürlich noch viel genauere Angaben. Schauen wir uns doch mal eine Radtour in der Detail-Ansicht an:

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Das sieht doch schon sehr brauchbar aus. Ganz oben gibt es die wichtigsten Daten wie Dauer, Distanz und Durchschnittsgeschwindigkeit. Dann sieht man den Streckenverlauf auf einer Karte und kann sich dort auch noch für jeden Punkt der Strecke die Geschwindigkeit oder die Herzfrequenz einblenden lassen.

Darunter dann noch ein Diagramm, in dem man ein wenig die Werte in Verbindung bringen kann. Beispiel: etwa bei Minute 35 geht die blaue Linie sprunghaft nach oben, die Geschwindigkeit nahm also mächtig zu. Sieht man sich die Höhenmeter-Linie an ist das kein Wunder: es ging bergab. In diesem Moment geht auch mein Puls nach unten, weil ich mich einfach rollen lasse und mal kurz durchatme. Ich liebe diese Statistiken einfach…;-)

Und wo wir gerade bei Statistiken sind: natürlich kann ich mir nicht nur eine einzelne Tour anzeigen lassen, sondern auch meine Leistung für einen größeren Zeitraum anzeigen lassen. So kann ich erkennen, wann ich wo wie viel besser/schlechter geworden bin. Aber da ich erst drei Radtouren mit dem neuen Pulsmesser und der neuen App gemacht habe, muss ich noch ein wenig warten bis die Daten wirklich auswertbar sind. Aber: es sieht schon recht komplex aus:

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Ein weiteres Feature, das für mich persönlich jetzt nicht unbedingt ein nötiger Ansporn ist, aber nett ist es allemal: das Verbinden mit Freunden. So kann ich sehen was die sportlichen Freunde aus meinen sozialen Netzwerken wie Facebook so treiben. Und ja: wenn ich will, kann ich mich mit ähnlichen Statistiken wie jener da oben mit ihnen vergleichen. Vielleicht mag sich ja der eine oder andere noch mit mir connecten?! 😉

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Besonders interessant ist für mich die Möglichkeit, mir am Rechner zuhause eine Radtour zusammenzuklicken und sie dann – wie im vorigen Artikel beschrieben – auf mein Handy zu laden und mit dem Rad abzufahren. Das Erstellen einer Route ist kinderleicht: einfach mit der Maus ein paar Orientierungspunkte auf einer Google-Map setzen und Runtastic berechnet die optimale Route. Ich habe aber auch schon auf die harte Weise lernen müssen, dass man da am besten doch etwas genauer hinschaut. Bei einer von Runtastic berechneten Route wurde ich dann teilweise über Graswege und Trampelpfade geführt. Ist ja schön, dass auch solche Wege erkannt werden, aber schöner wäre es schon wenn ich solch schlechte Wegstrecken ausschließen könnte. Ansonsten ist eine Route fix zusammengestellt. Und dank der Kilometeranzeige rechts unten weiß ich auch jederzeit wie lang die Route inzwischen ist.

Runtastic - makes sports funtastic

Ich will mir gerade angewöhnen, einen Teil meiner Radtouren auf eine bestimmte Strecke zu begrenzen, so dass ich im Lauf der Zeit sehen kann, ob ich besser geworden bin. Dafür sind diese Routen optimal. Wenn ich mir im Runtastic-Portal diese Route aufrufe, dann sehe ich nicht nur deren Verlauf und meine Kommentare, sondern auch die Statistiken meiner Aktivitäten, z.B. meine Bestzeit.

Kleine Feierabendrunde   Radfahren   Runtastic - makes sports funtastic

Als krönenden Abschluss kann ich auch noch Daten mit anderen Apps hinzufügen. So gewöhne ich mir gerade an, morgens noch vor dem Aufstehen meinen Ruhepuls zu messen (und automatisch zu Runtastic zu übertragen) oder in ein paar ruhigen Minuten ein wenig Training zuhause mit der Sit-Ups-App zu machen. Auch deren Daten gehen natürlich komfortabel per WLAN an den Runtastic-Server und erscheinen somit in meinem Aktivitätenprotokoll. Mein aktuelles Gewicht und den Fettanteil kann ich manuell erfassen und habe dann auch diese Daten voll im Blick.

Mein Fazit: abgesehen von einigen Kleinigkeiten (Routenführung bei automatisch berechneten Routen), ist Runtastic für mich ein echter Gewinn und Motiavtionsschub.

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