Matcha, Matcha – Teil 2

Gestern stand der Eurovision Song Contest ins Haus. Dank der 26 Teilnehmer und der 37 abstimmenden Länder ist das erfahrungsgemäß eine recht langwierige (und manchmal auch langweilige) Angelegenheit. Genau der richtige Moment, um mal das Zauberpulver Matcha auszutesten, das ja dank des Koffeins schön wach machen soll, seinen Effekt aber nicht so schnell verballert wie Kaffee.

20140511-090344.jpg

Zuerst einmal: die Hauptzutat ist – weil vegan – keine normale Milch, sondern Mandelmilch. Natürlich war ich neugierig und musste die gleich erst mal pur probieren. Was soll ich sagen: Hammer! Ist die lecker! Wer eh Mandelgeschmack mag, der sollte ruhig mal nach Mandelmilch Ausschau halten (ich habe sie sogar in einem stinknormalen REWE entdeckt). Was mich neben dem genialen Geschmack besonders beeindruckte: obwohl sie aus Mandeln gewonnen wird, hat Mandelmilch weniger Kalorien als normale Milch und auch weniger Fett. Da werde ich zukünftig sicherlich viel mit herumexperimentieren. Für mich ist Mandelmilch bis jetzt die „Geschmacksentdeckung des Jahres“. Das einzige, was mich daran nicht ganz so begeistert, ist der Preis: 2,69€ musste ich für einen Liter berappen. Aber nun gut: exklusive Zutaten haben eben ihren Preis und Mandeln sind nun mal keine billigen Erdnüsse. Aber sie ist das Geld wert (merkt man, dass ich schwer begeistert bin?!).

Jetzt ging es daran, einen Matcha-Shake zu basteln. Da zur Mandelmilch auch noch Matcha-Pulver und Agavendicksaft hinzu kamen, war es angesichts von mehreren für mich neuen Zutaten sehr schwer, den Agavendicksaft herauszuschmecken. Aber die Zubereitung war – wie bei einem Shake üblich – kinderleicht: alles in der richtigen Menge in ein Glas geben, ein paar Sekunden mit dem Pürierstab beigehen und fertig.

Hat’s geschmeckt? So halb und halb. Auch sehr spannend. Meistens ist es ja sehr einfach: entweder man mag Lebensmittel, oder der Geschmack ist einem zuwider. Der Matcha-Shake war dahin gehend eine interessante Mischung. Das Matcha-Pulver gibt dem ganzen eine leichte Note von Algen oder Gras. Da muss man sich schon mit dem Gedanken retten, dass diese Zutat viele positive Wirkungen auf den Körper hat. Aber der doch recht dominante Geschmack der Mandelmilch hat dafür gesorgt, dass der nicht ganz so tolle Geschmack des Matcha-Pulvers gut überdeckt wurde. Ich werde zumindest zukünftig keine Probleme damit haben, mit einem Matcha-Shake in den Tag zu starten.

Und damit wären wir dann auch beim eigentlichen Punkt: kann ein Matcha-Shake gegen den guten alten Wachmacher Kaffee anstinken? Ja, er kann. Ich weiß: Einbildung ist auch eine Bildung, aber ich war gestern über das Ende des ESC hinaus hellwach. Zwar habe ich zwischendurch auch mal kurz gegähnt, aber das hatte nichts damit zu tun, dass ich eventuell müde sein könnte. Ich muss dazu sagen, dass ich gestern ab 6:30 Uhr wach war, nachmittags eine Stunde im Fitness-Studio einen anspruchsvollen Workout gemacht habe und dank der neuerlichen Einnahme von Blutdrucktabletten momentan eigentlich dazu neige, schon um 21 Uhr auf der Fernsehcouch einzudösen. Mit diesem Wissen im Hinterkopf scheint Matcha tatsächlich Wunder zu wirken. Mal sehen wie es sich im Alltag bewährt.

Auf jeden Fall scheine ich da ein Mittelchen gefunden zu haben, das mir bei der nächsten durchgemachten Oscar-Nacht gute Dienste erweisen wird.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s