Mein kleines Problem mit @Telekom_hilft

Was mich schon immer bei meinem Mobilfunktarif geärgert hat: sobald mein sog. „Highspeed-Inklusivvolumen“ verbraucht ist, kann ich keine Bilder mehr ins Netz hochladen. Werde über Instagram, noch über Twitter. Was mich daran ganz besonders wundert: ich nutze mein „Highspeed-Volumen“ gar nicht per UMTS oder LTE, sondern habe mein Smartphone so eingestellt, dass es immer mit der langsamen GPRS-Geschwindigkeit arbeitet. Soll schließlich schonender für den Akku sein. Damit komme ich ja quasi der Drosselung meines Tarifs zuvor, da ich ihn eh nur langsam benutze. Einfach ausgedrückt heißt mein Problem also: „Sobald ich langsam mein Inklusivvolumen (u.a. mit Posten von Fotos) ausgeschöpft habe, kann ich mit dem unnötigeweise gedrosselten Zugang keine Fotos mehr hochladen.“

Nun hat die Telekom ja ein spezielles Twitter-Team, das sich um Kundenfragen kümmert – mehr oder weniger. Aber seht selbst nach einem kleinen Klick (denkt daran die Twitter-Konversation von unten nach oben zu lesen):
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Filmkritik „Boyhood“

Da sieht man mal wieder die Vorzüge eines kleinen, inhabergeführten Kinos: nachdem „Boyhood“ in Hannover schon wieder aus den Kinosälen (oder eher „dem Kinosaal“) verschwunden ist, lief er nun im Rahmen einer Sommeraktion für anspruchsvolles Kino im Thega in Hildesheim. So kam ich nun endlich doch noch in den Genuss dieses außergewöhnlichen Films, der von vielen Kritikern als Meisterwerk oder „DER Film im Jahr 2014“ angesehen wird. Weiterlesen

Die Top 10 des Tages

Der Getränkehersteller Mountain Dew hat seine Kunden dazu aufgerufen, einen Namen für den zukünftigen Apfel-Drink zu erfinden. Im Internet kann bei sowas ja nur Murks herauskommen. Anbei ein Video, in dem jemand die Top Ten der meistgewählten Namen vorliest versucht vorzulesen. Zugegeben: den Top-Namen für das neue Getränk („Hitler did nothing wrong“) fand ich auch schon irgendwie ganz amüsant. Und nun schauen wir das Video und stellen uns mal vor, Peter Illmann hätte in den Achtzigern mit so viel Freue die Deutschland-Top-Ten präsentiert.

via Schlecky Silberstein

Filmkritik „Monuments Men – Ungewöhnliche Helden“

Es geht auf das Ende des Zweiten Weltkrieges zu. Für Deutschland wird es langsam eng: an der Ostfront feiern die Russen Erfolge, im Westen machen sich die Alliierten nach dem D-Day mehr und mehr in Frankreich breit. Doch die Deutschen wollen all die angehäuften Schätze nicht den überlegenen Streitkräften überlassen und beginnen damit, Bilder und Statuen großer Meister zu horten und zu zerstören.

Dem amerikanischen Kunstprofessor Frank Stokes (George Clooney) blutet das Herz so sehr, dass er eine Spezialtruppe aus Kunstsachverständigen zusammenstellt. Deren Aufgabe ist es, die von den Nazis erbeuteten Kulturschätze zu lokalisieren und zurückzuerobern. Weiterlesen

NPH FTW

Ehrlich gesagt, sind Musicals nicht so unbedingt meine Sache. Klar, „Moulin Rouge“ als Quasi-Musical-Film geht immer und „A Chorus Line“ am Broadway zu sehen, wird auch für immer eines der kulturellen Highlights meines Lebens sein. Aber das eine oder andere Mal habe ich mit Musicals und dieser ganz besonderen Art Musik und Text miteinander zu vermischen ein paar Problemchen. Aber als ich nun die Eröffnungs-Nummer der letztjährigen Tony-Awards gesehen habe, da musste ich mir doch echt ein Tränchen verdrücken. Neil Patrick Harris habe ich in den 90ern in seiner Rolle als „Doogie Howser“ nur milde belächeln können. Als er dann viele Jahre später als Barney Stinson in „How I Met Your Mother“ zu sehen war, liebte ich ihn ab der ersten Szene. Seitdem habe ich viele Male seine Qualitäten als Entertainer und Multitalent bewundert. Was er jedoch hier als Host der Tony-Awards abgeliefert hat, stellt das alles in den Schatten. Wow! Einfach nur wow!

So viel Power, Spielfreude, Hingabe und Professionalität sieht man echt selten. Kein Wunder, dass das Publikum minutenlang Standing Ovations spendet.

Einmal mehr kann ich nur sagen: lasst diesen Teufelskerl in den kommenden zwanzig Jahren als Oscar-Host ran und wir werden jedes Jahr eine glorreiche Zeremonie sehen.

Shizzle-Tipp: Seene.co

Gerade mal wieder eine neue App ausprobiert: Seene! Mit ihr kann man ratzfatz 3D-Bilder erzeugen. Einfach Motiv anvisieren, Auslöser drücken und anschließend das Smartphone langsam zur Seite bewegen. Die Effekte sind teilweise echt sehr verblüffend. Ein oft-fotografiertes „Opfer“ in unserem Haushalt ist ja nun mal Paula. Die gibt’s nun also auch in 3D

Seene für iOS im iTunes-Store

Auf der Website von Seene kann man übrigens schon viele Bilder anderer User sehen.

Stand der Dinge

Es ist (fast) vollbracht! Mein erstes Buch befindet sich auf der Zielgeraden. Ich hoffe, dass ich mit dem Schreiben soweit fertig bin. Wie ich mich kenne, werde ich aber sicherlich beim erneuten Lesen noch die eine oder andere Stelle finden, an der ich noch etwas sauberer formulieren möchte (oder meine, noch sauberer formulieren zu können).

Immerhin habe ich von einem australischen Fotografen die Freigabe für eines seiner Fotos bekommen, das demnächst das Cover zieren wird. Ist dieses Internet tatsächlich mal für was gut und ich kann mich ein wenig „international“ fühlen. 😉

Bin ich mit nochmaligem Korrekturlesen fertig, geht eine Mail an eine bestimmte Marketing-Abteilung, um die letzten rechtlichen Sachfragen zu klären. Wenn es von dort das „Go!“ gibt, geht das Buch in den Verkauf.

Ich werde hier sicherlich zeitnah darüber informieren. 😉