Produkt-Test: Polar H7-Pulsgurt mit Bluetooth

Während ich hier noch auf mein neues Smartphone warte, kann ich mich ja schon mal an anderen Produkt-Rezensionen warmschreiben. Hier und da habe ich mir in der Vergangenheit ja mal ein paar kleine Gadgets oder Zubehörteile gekauft, über die ich ruhig mal ein paar Worte verlieren könnte. Ist hier schließlich schon wieder viel zu ruhig. Den Anfang macht mal mein Pulsgurt Polar H7.

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Smartphone – Die Entscheidung ist gefallen

Heute ist ja mal wieder ein historischer Tag. Tausende Menschen haben sich die Füße platt gestanden, um ja zu den ersten zu gehören, die ein neues iPhone 6 in den Händen halten können. Schon komisch: ansonsten sind die drei Minuten in der Schlange an der Supermarkt-Kasse schon zuviel, aber anstatt sich ein Smartphone bequem online zu ordern, stellt man sich lieber an wie vor 30 Jahren für Südfrüchte.

Ich habe beschlossen, diesen Irrsinn nicht mehr mitzumachen. Gerade auch die Kostenseite lässt mich schon ordentlich schlucken. Für mich käme eh nur ein Smartphone mit > 5″-Display in Frage. Also wäre es auf das neue iPhone 6 Plus hinausgelaufen, das in seiner günstigsten Variante 799,- € kostet. Mein neues Smartphone wird somit ein Samsung Galaxy Note 3, ein Vorjahresmodell, das für mich leistungstechnisch sicherlich ausreichen wird. Twitter, Mail, Surfen, mal ’n Youtube-Video gucken – klingt machbar ohne Abstürze. Nicht nur das extrem große (und angeblich auch sehr gute) Display spielte für mich eine Rolle, sondern auch die Tatsache, dass man das Phone als Fernbedienung nutzen kann. Da wir einen BluRay-Player haben, der ebenfalls von Samsung kommt, hoffe ich auch darauf, dass das Zusammenspiel der beiden Geräte reibungslos laufen wird. Nachdem ich mir dann ein 70minütiges Test-Video angesehen habe, war die Entscheidung gefallen. Sieht smart aus, hat ein paar interessante Funktionen und selbst ein Stylus bekommt bei mir mal wieder eine Chance (nach meinem Sony P800 mal wieder).

Ich werde dann mal berichten…

Die Qual der Wahl

Fest steht: in naher Zukunft werde ich mir mal ein neues Handy gönnen. Fest steht aber auch: nicht nur jetzt, zu Zeiten der IFA, stellen die Hersteller quasi im Wochenrhythmus neue Geräte vor. Die Auswahl eines passenden Smartphones ist also ziemlich schwer. Immerhin kristallisieren sich einige Geräte heraus.

Wichtig ist mir ein großes Display. Da ich das Telefon vielleicht gerade mal zu 0,5% der Zeit zum Telefonieren benutze, stört es mich nicht, wenn ich mir dann in diesen kurzen Momenten einen Backstein ans Ohr halte. Sei’s drum. Da lege ich schon viel mehr Wert darauf, dass ich den Rest des Tages eine große Anzeige habe, auf der ich nicht nur Fotos gut sehen kann (also ist ’ne halbwegs gute Kamera auch Pflicht), sonder die mich auch gut herumnavigiert, wenn ich mich von Runtastic mal wieder halbautomatisch durch die Gegend scheuchen lassen will. Kurzum: großes Display, austauschbarer Akku und vielleicht noch die Möglichkeit einer Speichererweiterung per SD-Karte, das wäre schon chic.

Einige Geräte kommen nun also langsam in die engere Wahl. Das Samsung Galaxy Note 3 ist mit Erscheinen des Nachfolgers nicht mehr ganz „State-of-the-Art“, wird aber für mich sicherlich noch dicke ausreichen. Der Stylus ist so’n Gimmick, von dem ich nicht ganz weiß, was ich davon halten soll. Vielleicht nutze ich es ja irgendwann ganz intuitiv und freue mich dann, dass ich mein Handy quasi als Notizblock nutzen kann – andererseits habe ich auch „in real life“ nie wirklich Notizblöcke genutzt. Und bei meinem alten Sony P800 bin ich mit dem Stylus auch nie wirklich warm geworden. Dann wäre da noch das LG G3, das demnächst auch schon wieder zum alten Eisen gehören wird (wie alle…). Momentan top, leider auch recht teuer, dafür hat es aber auch ein relativ großes Display. Im Oktober soll dann auch das OnePlus One nicht nur per Einladung erhältlich sein. Dieser Flagship-Killer aus China kommt in der Presse ja sehr gut weg.

Aber erst mal warte ich wohl darauf, was die Herrschaften aus Cupertino diese Woche so zu verkünden haben. Die letzten Jahre habe ich mich im iOS-Universum schließlich ganz wohl gefühlt, so dass ein Wechsel auf Android nicht aus der Not heraus geschehen würde. Man munkelt ja auch von einem iPhone mit 5,5″-Display. Das würde Apple dann auch wieder in die engere Wahl bringen. Aber um mich davon zu überzeugen, müssen die Jungs von Apple noch ein wenig mehr Innovation bieten als nur ein größeres Display. Warten wir es mal ab.

Filmkritik „Alles eine Frage der Zeit“

Der Neuseeländer Richard Curtis war mir vom Namen her jetzt nicht so bekannt, aber spätestens wenn man auf sein Werk zurückblickt, merkt man, dass er einer der ganz großen ist. MiT „Tatsächlich, Liebe…“ bescherte er uns einen der schönsten Liebesfilme der letzten Jahre und auch das Drehbuch zu „Notting Hill“ stammt aus seiner Feder. Kein Wunder also, dass mich seine letzte Regiearbeit „Alles eine Frage der Zeit“ an eben jene sympatischen modernen Klassiker denken ließ…


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Adios, alte Liebe…

Die Tage meines liebgewonnenen Fahrrades neigen sich ihrem Ende entgegen. Im September kommt mein neuer Flitzer, so dass momentan jede Radtour die letzte mit dem Fahrrad sein könnte, das mir über tausende von Kilometern ein treuer und vor allem pannenfreier Begleiter war. Auch gestern habe ich mich in den Sattel geschwungen, obwohl das Wetter eher wechselhaft aussah. Prompt wurde ich gut 20 Kilometer von zuhause entfernt auch vom Regen überrascht. Unter einem kleinen, hageren Apfelbäumchen fand ich ein wenig Schutz vor dem Nieselregen und nutzte die Zwangspause, um mal ganz bewusst tief durchzuatmen und die Landschaft zu genießen.

Regen

Schon in den letzten Wochen habe ich gelernt: wenn man erst mal nass ist, ist es auch egal. Also habe ich mich irgendwann wieder aufs Rad geschwungen und bin weitergefahren. Als mich dann gut eine Dreiviertelstunde später erneut ein diesmal noch heftigerer Schauer erwischt hat, bin ich dann einfach durchgefahren.

Auch für das Radfahren scheint die übliche Binse zu gelten: „Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung“. Und da ich mir vorgenommen habe, in diesem Jahr auch im Herbst noch häufiger aufs Rad zu steigen (zumal ich dann meinen neuen Flitzer haben werde!), habe ich angefangen, mich mit wetterfester Kleidung einzudecken. Am Wochenende kamen schon mal ein paar Langfingerhandschuhe und eine Sturmhaube.

Ja, sieht schon ein wenig martialisch aus. Aber mir war es schon wichtig, dass bei kälteren Temperaturen nicht nur der Hals, sondern auch Mund, Nase und Ohren gut geschützt und warm sind. Wenn ich im Herbst meine Runden drehen werde, wird es ja zumeist schon recht düster sein, so dass ich nicht allzu viele Menschen mit meiner Maskierung verschrecken werde.

Rechtlich sollte ich auf der sicheren Seite sein: das Vermummungsverbot gilt nur bei Demonstrationen und ggfs. In Fußballstadien.