Produkt-Test: Polar H7-Pulsgurt mit Bluetooth

Während ich hier noch auf mein neues Smartphone warte, kann ich mich ja schon mal an anderen Produkt-Rezensionen warmschreiben. Hier und da habe ich mir in der Vergangenheit ja mal ein paar kleine Gadgets oder Zubehörteile gekauft, über die ich ruhig mal ein paar Worte verlieren könnte. Ist hier schließlich schon wieder viel zu ruhig. Den Anfang macht mal mein Pulsgurt Polar H7.

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Nachdem ich von meiner alten GPS-Uhr auf das iPhone als GPS-Tracker für meine sportlichen Aktivitäten umgestiegen bin, brauchte ich auch einen neuen Pulsgurt. Was liegt da näher als sich einen zu kaufen, der mit iPhone und anderen Smartphones zusammenarbeitet?

Der Polar H7 kann sich per Bluetooth 4.0 mit allen Smartphones verbinden, die diesen Standard unterstützen (bei Apple geht es ab dem iPhone 4s). Die Handhabung ist dabei denkbar einfach. Der Gurt wird um die Brust gelegt und durch Einhaken in einer Öse befestigt. Auf dem Gurt befinden sich zwei Druckknöpfe, auf die der Empfänger gedrückt wird bis er einrastet. Schon ist das Gerät aktiv. Einschalten ist nicht mehr nötig.

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Ist die erstmalige Installation am Smartphone erst mal erledigt (geht schnell und einfach), kann man den Brustgurt in Sekundenschnelle in Betrieb nehmen. Sobald am Smartphone Bluetooth aktiviert ist, verbinden sich die beiden Geräte automatisch miteinander. Gemessene Pulswerte können dann sofort in Apps wie etwa Runtastic genutzt werden.

Im Gegensatz zu meinem bisherigen Pulsgurt erweist sich die Verbindung als sehr stabil. Auch auf mehrstündigen Radtouren kommt es nur sehr sporadisch für wenige Sekunden zu kurzen Aussetzern, die jedoch nicht wirklich bemerkenswert sind. Auch sind die gemessenen Werte durchweg zuverlässig. Ein entsprechender Test auf meinem heimischen Ergometer hat ergeben, dass die Pulswerte jeweils höchstens +/- 1 Pulsschlag abweichen. Fantasiewerte, wie ich sie mit meinem alten Pulsgurt vor allem beim Unterfahren von Startstrom-Leitungen hatte, gehören damit der Vergangenheit an.

Das verwendete Material des Polar H7 ist absolut hochwertig. Der Gurt lässt sich in seiner Länge stufenlos einstellen und trägt sich sehr angenehm auf der Haut. Auch hier ein Vorteil zum alten Pulsgurt: während der Verschluss beim Vorgänger aus Plastik war und doch etwas gewöhnungsbedürftig war, liegen beim H7 nur der Stoff des Gurtes und die Sensorfläche auf der Haut auf. Dadurch ist der Tragekomfort natürlich optimal. Zudem kommt die Elektronik des Empfängers so auch nicht direkt in Kontakt mit Haut und Schweiß.

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Auch die Reinigung des Gurtes stellt kein Problem dar: nach dem Training wird der Empfänger abgenommen, der Gurt an sich kann dann ohne schlechtes Gewissen unter den lauwarmen Wasserhahn gehalten werden. Danach den Stoff ein wenig auswringen, den Sensor mit einem Tuch abtrocknen – voila!

Was den Stromverbrauch des Senders angeht, kann ich nicht klagen. Obwohl ich den Gurt seit gut einem halben Jahr mehrfach in der Woche für mehrer Stunden in Benutzung habe, zeigt die Batterie noch keine Schwächen.

Was das Auswerten der Daten angeht, bietet Polar eine eigene Community namens Flow. Mit der zugehörigen App lassen sich sowohl Indoor- als auch Outdoor-Aktivitäten aufzeichnen. Natürlich wird auch hier die Strecke per GPS protokolliert. Die übertragenen Daten lassen sich dann im Browser auswerten. Grundsätzlich unterscheidet sich das nicht wirklich von Angeboten wie RunKeeper oder Runtastic. Allerdings ist Flow sehr einsteigerfreundlich: zu einem Workout lässt sich eine grobe Analyse der Pulswerte anzeigen. Daraus geht dann hervor, ob das Training besonders für die Fettverbrennung oder für die Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems geeignet war. Kann man machen, wäre aber für mich kein Grund zu diesem Programm zu wechseln.

Fazit: 

Sportler, die ihre Aktivitäten mit dem Smartphone aufzeichnen, finden im Polar H7 einen zuverlässigen Trainingspartner, der angenehm zu tragen und leicht zu reinigen ist.

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