Mach es zu Deinem Projekt!

Momentan lerne ich hier einige neue Seiten an mir kennen, die ich so noch nicht kannte. Eine davon ist meine „Handwerker-Seite“, die sich bisher damit begnügt hat, sich aus Faulheit auf zwei linke Hände herauszureden. Aber wenn man nicht immer wegen jedem Pups gute Freunde bitten möchte zu helfen, kann man auch ruhig noch mit 42 anfangen, das Handwerkern für sich zu entdecken.

Angefangen hat es mit einem Projekt, das ich mir wohl auch schon vor Jahren zugetraut hätte: einer Gardinenaufhängung per Stahlseil. Vor kurzem erst war hier der dritte Jahrestag meines Einzuges in mein Haus, das was Bohrlöcher angeht immer noch recht gut weggekommen ist. Und auch heute noch habe ich ziemliche Hemmungen die Bohrmaschine anzusetzen und die „guten Wände“ zu durchlöchern. Aber es hilft ja nichts: wenn einem jedermann ins Schlafzimmer gucken kann, muss man sich eben auch mal überwinden. Hat auch ganz prima funktioniert:

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Eine Woche mit gutem Puls

Das soll hier zwar kein Fahrrad-Blog werden, in dem ich meine gesamten Erlebnisse auf meinen Touren festhalte (sowas hatte ich früher ja mal), aber so ab und an werde ich hier sicherlich auch mal von meiner großen Leidenschaft berichten. Gerade im August gibt es da schon einiges zu erzählen.

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Filmkritik: „The Imitation Game“

Zweiter Weltkrieg: Deutschland hat das restliche Europa im Sturm eingenommen, kontrolliert gut zwei Dutzend Hauptstädte und wird für England mehr und mehr zu einer ernsten Bedrohung. Die britische Spionage beißt sich an der deutschen Kommunikation die Zähne aus. Deutschland hat die Enigma entwickelt, eine Kodiermaschine, die unbezwingbar erscheint. Der britische Mathematiker Alan Turing (Benedict Cumberbatch) wird von der Regierung damit beauftragt, mit einem kleinen Team an der Entschlüsselung der Enigma-Codes zu arbeiten. Zu seinem Team stößt die außergewöhnlich intelligente Joan (Keira Knightley), die sich natürlich promt in den brillanten Denker verliebt. Das Problem: Turing ist homosexuell und stößt in der damaligen Gesellschaft nicht gerade auf viel Toleranz. Weiterlesen

Into the Woods

Bei meinen letzten beiden Radtouren habe ich – mehr oder weniger zufällt – Neuland betreten: den Wald. Nun heißt “Wald” in unserer Region nicht einfach nur “Fläche mit vielen Bäumen”, sondern eher “sehr hügelige Fläche mit vielen Bäumen”. Und so habe ich mich nicht nur in den Wald getraut, sondern auch an viele Steigungen, um die ich bisher einen großen Bogen gemacht habe. Bei der zweiten Tour kamen mir die Anstiege schon nicht mehr ganz so beschwerlich vor. Zum Vergleich bin ich bei der zweiten Tour auch eine Anhöhe bei Völksen hochgefahren, die ich schon kannte. Ich hatte das Gefühl, dass ich sie mit weniger Anstrengung erklommen habe als bisher. Da ist also immer noch Potenzial für Verbesserungen in diesem sport-gestählten Körper. 😉 Weiterlesen

Deichbrand, Tag 3

Nachdem wir an den ersten beiden Tagen doch ganz gutes Wetter hatten, wollte der Sonntag so gar nicht in Gang kommen. Regen über Regen. Gut, dass wir für diesen Tag eh nur eine Band als Must-See auf dem Zettel hatten: Tonbandgerät. Die hatten wir wenige Wochen zuvor auf dem Tag der Niedersachsen gesehen und waren schwer begeistert von deren Spielfreude und Bühnenpräsenz. Da wir keine Lust auf großartige Matsch-Party hatten, blieben wir einfach mal bis nachmittags liegen, bevor wir dann aufs Festivalgelände gefahren sind.

Schnell haben wir uns einen Platz im sogenannten Palastzelt gesichert. Dort traten kleinere, noch unbekanntere Künstler auf, bei denen es noch nicht für die Main-Stage reicht. Vorteil: ein Zelt hat ein Dach. Und das war dicht, wir also im Trockenen. Die Zeit bis zum Tonbandgerät-Auftritt haben wir uns mit Max Prosa vertrieben, der laut Deichbrand-Homepage ein verträumt-romantischer Singer-Songwriter ist. Naja. Verträumt kommt schon mal hin – ich würde es aber eher noch “verstrahlt” nennen. Abgesehen davon, dass seine Texte mir viel zu verkopft und voller “Carpe-Diem-Club-der-toten-Trichter”-Romantik waren, sprach und bewegte er sich auch so, als hätte er eine ordentliche Tüte Gras intus. Wir lagen ganz offensichtlich nicht auf einer Wellenlänge.

2015-07-19---18-11-19 Weiterlesen

Deichbrand, Tag 2

Auch den Samstag haben wir ganz entspannt angehen lassen. Als wir auf dem Gelände angekommen waren, führte uns der erste Weg nicht zu den Hauptbühnen, sondern zum Green Camp. Das war ein separater Bereich etwas abseits, bei dem es nicht ganz so laut war und weit weniger Gedränge. Hier wurden teilweise Werbeaktionen gemacht, revolutionäre Geschäftsideen ausprobiert, es gab Infostände von Umweltorganisationen und Sponsoren. Außerdem gab es eine kleine Bühne für Nachwuchskünstler. Bei entspannten Elektro-Beats haben wir ein wenig auf einer verhältnismäßig leeren Wiese gelegen und dann langsam wieder Fahrt aufgenommen. Mit dabei natürlich: mein neues Accessoire, der Partyhut, der mein zartes Köpfchen gegen zu viel Sonne schützt – und dabei noch recht chic aussieht.

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