Neues Jahr, Neues im Blog – Das Jahreswechsel-Stöckchen

Vor ein paar Wochen habe ich bereits einen neuen, unendlich langen Artikel geschrieben. Seitdem schiebe ich ihn immer weiter vor mir her, anstatt ihn zu veröffentlichen. Nun denn, den Jahreswechsel nehme ich einfach mal zum Anlass hier wieder ein wenig passieren zu lassen. Und was passt da zeitlich besser als das gute, alte, legendäre und unerreichte Stöckchen zum Jahreswechsel? More to come. 😉

1. Zugenommen oder abgenommen?

Nachdem ich zu Beginn von 2014 meinen Tiefstwert von 70 kg hatte, ging es in dem Jahr ja schon wieder ein wenig bergauf. Zu Beginn von 2015 war ich wohl so bei 78 kg, nach dem ausgiebigen „All-Inclusive-Urlaub“ im Erzgebirge bei den Eltern von Michi liege ich nun wieder knapp unter der 85-Kilo-Marke. Aber zum Jahresende hin habe ich mich bewusst noch mal ein wenig gehen lassen. Nach dem Motto: wenn da ein richtig hoher Wert auf der Waage erscheint, ist die Motivation wieder abzunehmen noch viel größer. Schauen wir mal. Vor ein paar Wochen habe ich mir eine neue Waage gegönnt. Ein Schnapper. Kostet sonst 79,- €, gab’s bei Tchibo für unglaubliche 22,99 €. Macht einen guten Eindruck, auch wenn die Werte momentan noch nicht so meinen Vorstellungen erwarten. Aber ich weiß ja: mit Selbstvermessung habe ich in der Vergangenheit ganz gute Erfolge erzielen können, weil ich mich so gut an Zahlen orientieren konnte.

2. Haare länger oder kürzer?

Gleich lang.

3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Weitsichtiger. Um einiges. In 2016 werde ich wohl nicht um einen Besuch beim Augenarzt und eine Brille herum kommen.

4. Mehr Kohle oder weniger?

Weniger.

5. Mehr ausgegeben oder weniger?

Da ich die Hausfinanzierung inzwischen mehr oder weniger alleine wuppen muss, ist es mit den Ausgaben nicht ganz so doll bestimmt. Zudem kommt ja immer irgendwo noch mal was dazwischen, so dass ein mehrtägiger Urlaub an der Nordsee wegen des Deichbrand-Festivals der einzige „echte“ Urlaub war. Ansonsten waren wir häufiger mal Übernachtungsgäste bei Michis Familie oder lieben Freunden.

6. Mehr bewegt oder weniger?

Leider weniger, das belegt meine Statistik auf Runtastic. Habe ich mich im Vorjahr noch 215 Stunden sportlich abgerackert, waren es in diesem Jahr nur noch 144 Stunden. Dafür kam dann zwar noch ein wenig mehr Gartenarbeit dazu, aber wirklich ins Gewicht fällt die nicht. Vorsatz für’s nächste Jahr: wieder mehr Sport machen.

7. Der hirnrissigste Plan?

Dieses Jahr gab es – zumindest aus meiner Sicht – keine hirnrissigen Pläne.

8. Die gefährlichste Unternehmung?

Nach einem gelungenen Festival-Tag nachts im Dunklen das Auto auf einem gigantisch großen Acker zu suchen. Also sagen wir lieber: ich lebe eher ungefährlich.

9. Der beste Sex?

Ja, allerdings. 😉

10. Die teuerste Anschaffung?

Ein Geräteschuppen inklusive Fundament.

11. Das leckerste Essen?

Erst gestern waren wir nach einer Ewigkeit mal wieder im Habibi gegenüber dem Astor Grand Cinema in Hannover. Auf den ersten Blick ist der Laden nur die nochundzwölfzigste Dönerbude. Aber wenn man da erst mal einen Teller mit allerlei arabischen Köstlichkeiten gegessen hat, will man nichts anderes mehr.

12. Das beeindruckendste Buch?

Ich habe es in diesem Jahr doch tatsächlich geschafft, kein einziges Buch komplett durchzulesen.

13. Der ergreifendste Film?

Vermutlich ein weiteres Mal „Mr. Nobody“, meinen absoluten Lieblingsfilm, den ich Michi endlich auch mal gezeigt habe. Und da gab es dann gleich wieder so viele Szenen, die entweder von der Handlung her so dramatisch und anrührend, oder von der Komposition und Bildgestaltung so toll waren, dass ich wieder ein ums andere Mal nahe den Tränen war.

14. Die beste CD? Der beste Download?

Vermutlich sollte ich auch hier zu meiner großen Liebe zum Pop stehen und Katy Perrys „Fireworks“ nennen, auch wenn das nicht aus 2015 ist.

15. Das schönste Konzert?

Das Deichbrand-Festival bei Cuxhaven. Ansonsten war es konzerttechnisch eher mager dieses Jahr.

16. Die meiste Zeit verbracht mit …?

Arbeiten, wie immer.

17. Die schönste Zeit verbracht mit …?

Michaela.

18. Vorherrschendes Gefühl 2015?

Das Leben geht weiter – und das nicht mal schlecht. Im Gegenteil.

19. 2015 zum ersten Mal getan?

Einen Scheidungsantrag eingereicht.

20. 2015 nach langer Zeit wieder getan?

Die Frankfurter besucht. Das war lange überfällig und für mich definitiv ein Highlight des Jahres.

21. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

Mindermengenpreiszuschläge, Rechtsanwaltsgebühren und das eine oder andere Zipperlein, das mich daran erinnert, dass ich keine 20 mehr bin.

22. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Das die ersten 20 Minuten von „Inglorious Basterds“ so ziemlich das Beste sind, was in den letzten zehn Jahren auf Zelluloid gebannt wurde. Ich habe es bis heute nicht geschafft. 😉

23. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Karten für ein Konzert in ferner Zukunft.

24. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Ein Rundflug mit einem Tragschrauber.

25. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

„Ich liebe Dich!“

26. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

„Ich Dich auch.“

27. 2015 war mit einem Wort …?

Reboot.

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