10.000 Zeichen auf Twitter – warum nicht?

Gerade macht die Meldung die Runde, dass Twitter die Zeichenbegrenzung von 140 auf satte 10.000 erhöhen will. Ein Alarmgeheul hallt durch das Netz. Alle gehen auf die Barrikaden, vom „Ende von Twitter“ ist schon die Rede. Aber ich finde es eigentlich ziemlich prima.

Wenn wenn man nach der Schlagzeile „Twitter bald mit 10.000 Zeichen“ auch noch das Kleingedruckte liest, erscheint diese Neuerung nur konsequent zu sein. Denn wer jetzt Angst davor hat, dass seine Timeline mit ellenlangen Texten zugespammt wird, hätte sich vielleicht mal durchlesen sollen, was Twitter-CEO Jack Dorsey damit bezwecken will. In meiner eigenen Timeline habe ich bemerkt, dass auch in letzter Zeit immer häufiger Bilder gepostet werden, die längere Textausschnitte enthalten. Hier ein paar aktuelle Beispiele. Teils wichtige Texte, die so aber auf Twitter per Textsuche nicht gefunden werden können, weil sie eben in Bildern stehen.

Die Idee ist nun, zwar diese Texte direkt in einen langen Tweet packen zu können, der aber erst komplett lesbar werden soll, wenn man auf eine Art „Weiterlesen“-Button klickt. Das „Look and Feel“ von Twitter soll somit beibehalten werden, bietet aber einen zusätzlichen Nutzen. Finde ich persönlich gar nicht verkehrt. Wie oft habe ich schon gelesen „Eine ausführliche Diskussion via Twitter ist nicht machbar“? Zu oft. Klar: es kann sein, dass die dann möglichen Debatten auf dem gefürchteten Facebook-Niveau laufen. Aber immerhin gibt es so die Möglichkeit seine Meinung umfassender per Twitter mitzuteilen. Ich sehe darin erst mal einen guten Ansatz. Und Ihr so?!

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