Film-Logbuch Januar 2016

Zum Jahresbeginn habe ich es mir zum Vorsatz gemacht, alle gesehenen Filme bei Letterboxd zu speichern. Hier möchte ich zu allen gesehenen Filmen kurz etwas schreiben, ganz im Sinne von “Reduced to the Max”. Ein, zwei Sätze zur Handlung, ein, zwei Sätze zu meiner Bewertung. Das schließt aber nicht aus, dass der ein oder andere Film an anderer Stelle im Blog auch mal einen ganzen Artikel bekommt. Die Bewertung reicht übrigens von 5 (supertoll) bis 1 (ganz mies).

Star Wars: Das Erwachen der Macht (5/5)

Der kleine Droide BB8 erhält eine Karte, auf der angeblich der Aufenthaltsort des verschwundenen Jedi-Meisters Luke Skywalker verzeichnet ist. Während Bösewicht Kylo Ren hinter den Plänen her ist, versuchen die Rebellen einen gezielten Schlag gegen das neue Zentrum der bösen Macht.

Star Wars

Mit einer gewissen Ehrfurcht und Nostalgie sitzt man da im Kino, sieht die legendäre Laufschrift zu Beginn des Filmes, hört die epochale Musik von John Williams und ist schwer ergriffen. Und froh, dass J.J. Abrams dem Franchise so wundervoll zu neuem Leben verholfen hat.

District 9 (4)

Außerirdische sind vor Jahren auf der Erde gestrandet und leben seitdem wie Aussätzige in einem Ghetto in Kapstadt. Bei einer geplanten Umsiedlungs-Aktion gerät deren Organisator zwischen die Fronten von Aliens und Menschen.

District_9

Auch bei der jetzigen Zweitsichtung war ich immer noch begeistert darüber, dass dieser Film trotz seines schmalen Budgets so gut aussieht. Das gute Drehbuch sorgt dafür, dass die Story die eine oder andere Überraschung bietet und durchweg spannend ist.

The Grey (3,5)

Liam Neeson überlebt mit einigen hartgesottenen Arbeitskollegen einen Flugzeugabsturz in eisiger Wildnis. Doch kaum dem Unfalltod entkommen, wird das Team von einem Rudel Wölfe bedroht.

The_Grey

Ruhiger als erwartet, aber mit einigen Action-Spitzen. Hat mich überraschend gut unterhalten. Ich mag ja Filme, in denen sich Menschen in der rauen Natur beweisen müssen.

Mud – Kein Ausweg (4)

Mud (Matthew McConaughey) sitzt als gesuchter Mörder auf einer kleinen Insel im Mississippi fest. Zwei Teenager wollen ihm helfen ein altes Motorboot wieder flott zu machen, um ihm die Flucht zu ermöglichen.

Mud

Kleiner, feiner Filmtipp von Netflix. Hat sich gelohnt. ein sehr schönes, meist ruhiges Drama, das zu gleichen Teilen das Schicksal von Mud und das der beiden Jungs in den Fokus nimmt. Vor allem die Darstellerleistung der beiden Kids hat mir sehr gut gefallen.

Repo Men (2,5)

In einer nicht ganz so fernen Zukunft können Kranke die ihnen implantierten Organe in Raten abbezahlen. Wer mit den Zahlungen überfällig ist, bekommt Besuch von den Repo-Men, die ihm bei lebendigem Leibe die lebenswichtigen Organe wieder entnehmen. Repo-Man Remy (Jude Law) bekommt Probleme, als er die Raten für ein ihm zwangsweise eingesetztes Herz nicht mehr bezahlen kann. Sein bester Kollege wird sein größter Feind.

Repo-Men

Solide Action-Kost, die in Teilen auch etwas unblutiger hätte sein können. Zwar gibt es durchaus neben ein paar drastischen auch ein paar spannende Szenen, aber alles in allem doch eher überraschungsarme Standard-Kost.

Sucker Punch (3)

Teenagerin wird nach dem Mord an ihrer Mutter vom bösen Stiefvater in die geschlossene Psychiatrie gebracht. In wirren Traumsequenzen mit Samurais, Drachen, Orks und Zombie-Soldaten erträumt sie sich einen Weg aus der Gefangenschaft.

Sucker_Punch

Klingt wirr? Ist auch wirr. Aber optisch sehr genial in Szene gesetzt. Die jeweiligen Kampf-Sequenzen werden Freunde von ästhetischer Action a la “Sin City” oder “300” begeistern. Die alles zusammenführende Story in der Psychiatrie schafft das leider nicht.

The Gift (4)

Ein ehemaliger Schulfreund bringt einem frisch zurück in seinen Heimatort gezogenen Paar viele Geschenke, um sich deren Freundschaft zu erkaufen. Als diese den Kontakt abbrechen wollen, beginnt der Zurückgewiesene mit einem perfiden Stalking.

The_Gift

Gerade die Alltäglichkeit dieses Films hat dafür gesorgt, dass er seine volle Wirkung entfalten konnte. Mehr dazu demnächst in einer ausführlichen Kritik.

Gefährten (3,5)

Als England in den ersten Weltkrieg eintritt, muss der 16jährige Albert sein Pferd dem Militär zur Verfügung stellen. Das Pferd wechselt in den Kriegswirren mehrfach den Besitzer. Jahre später muss auch Albert an die Front.

War_Horse

Ein Film, um den ich eigentlich einen großen Bogen gemacht hätte, denn die Kritiken waren nicht so dolle. Man merkt dem Film aber doch an, dass er von Steven Spielberg ist: tolles Erzählkino mit fantastischen Bildern meines Lieblings-Kameramanns Janusz Kaminski.

Jurassic World (3,5)

Einige Jahre nach dem ersten “Jurassic Park” ist auf der Insel ein neuer Vergnügungspark entstanden, der mit immer neuen Dinosaurier-Kreationen seine Besucher begeistern will. Dass die erschaffenen Kreaturen immer größer und gefährlicher sein müssen, ist nicht immer zum Besten der Besucher. Und so bricht ein “getuneter” Tyrannosaurus Rex aus und sorgt für ordentliches Chaos.

Jurassic_World

Okay, keine große Filmkunst. Die Charaktere sind alle platte Abziehbilder, die Story super-vorhersebar. Aber hey: Dinos! Flugsaurier! Gute, effektvolle Unterhaltung ohne viel Gehirnschmalz. Geht auch mal.

Die Gärtnerin von Versailles (1,5)

Kate Winslet erhält den Auftrag, bei der Gestaltung der Gärten von Versailles zu helfen und verliebt sich ihn ihren Auftraggeber.

Gärtnerin

Zugegeben so gar nicht meine Richtung. Historische Liebesgeschichten sind nicht so meins. Aber immerhin gab es Kate Winslet und Alan Rickman in einer seiner letzten Rollen.

Sicario (4)

Emily Blunt, eigentlich Entführungs-Spezialistin des FBI, erhält den Auftrag, gemeinsam mit einem verdeckten Team eine Schmuggler-Route für Drogen an der mexikanischen Grenze zum Versiegen zu bringen. Doch über das eigentliche Ziel wird sie im unklaren gelassen.

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Ein wirklich spannender Film, der im Gegensatz zu vielen anderen Filmen des Genres seine Spannung gerade aus den Sekunden “vor dem Sturm” zieht. Hier steht nicht die Action an sich im Mittelpunkt (die wird teilweise gar nicht explizit gezeigt), sondern diese besondere Stille, bevor Gewalt und Chaos losbrechen. Vor allem Benicio Del Toro hat mir in seiner Rolle als kolumbianischer Einzelkämpfer (und Ex-Staatsanwalt) sehr gut gefallen.

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Ein Gedanke zu „Film-Logbuch Januar 2016

  1. Eine schöne Auswahl an Filmen. Davon werde ich mir bestimmt auch noch einige ansehen. Am Freitag war ich endlich auch in „Das Erwachen der Macht“ und fand ihn tatsächlich auch sehr gelungen, wenn auch nicht perfekt.

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