Fitness-Logbuch Januar 2016

Ich glaube, ich werde hier mal ein paar “Logbücher” einführen, in denen ich die vergangenen Monate Revue passieren lasse. Momentan plane ich das zum einen für meine sportlichen Aktivitäten, zum anderen für meinen Film-Konsum. Vielleicht kommt ja auch noch mal ein “Ernährungs-Logbuch” dazu. Schauen wir mal.

Den Anfang macht nun also das Sport-Logbuch für den Januar 2016. Kurz zusammengefasst: immerhin, aber da geht noch was. Nachdem mich im November ein fieser Virus für mehrere Wochen außer Gefecht gesetzt hatte, kam ich dann mit den Feiertagen vor Augen auch im restlichen Jahr 2015 nicht mehr aus den Puschen. Das war dann eher ein “Über Weihnachten sind wir bei Michis Eltern, da wird sowieso gegessen wie bei Profis”, das mir die Motivation für Sport ebenso raubte wie die kalten Temperaturen und düsteren Feierabende. Weiterlesen

Eine Woche mit gutem Puls

Das soll hier zwar kein Fahrrad-Blog werden, in dem ich meine gesamten Erlebnisse auf meinen Touren festhalte (sowas hatte ich früher ja mal), aber so ab und an werde ich hier sicherlich auch mal von meiner großen Leidenschaft berichten. Gerade im August gibt es da schon einiges zu erzählen.

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Into the Woods

Bei meinen letzten beiden Radtouren habe ich – mehr oder weniger zufällt – Neuland betreten: den Wald. Nun heißt “Wald” in unserer Region nicht einfach nur “Fläche mit vielen Bäumen”, sondern eher “sehr hügelige Fläche mit vielen Bäumen”. Und so habe ich mich nicht nur in den Wald getraut, sondern auch an viele Steigungen, um die ich bisher einen großen Bogen gemacht habe. Bei der zweiten Tour kamen mir die Anstiege schon nicht mehr ganz so beschwerlich vor. Zum Vergleich bin ich bei der zweiten Tour auch eine Anhöhe bei Völksen hochgefahren, die ich schon kannte. Ich hatte das Gefühl, dass ich sie mit weniger Anstrengung erklommen habe als bisher. Da ist also immer noch Potenzial für Verbesserungen in diesem sport-gestählten Körper. 😉 Weiterlesen

Da isses!

Darf ich vorstellen: mein neues Fahrrad.

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Zweieinhalb Monate habe ich darauf gewartet. Nun ist es endlich da. Und: das Warten hat sich gelohnt. Schönes Teil. Lässt sich prima fahren. Allein in den ersten 24 Stunden habe ich das gute Stück rund 90 Kilometer durch unsere Gegend gescheucht. Was am verblüffendsten ist: sogar der Sattel ist prima. Zwar ist er wesentlich härter als bei meinem alten Fahrrad, aber offensichtlich ist das gar nicht mal so verkehrt. Nach meiner heutigen 60-km-Runde geht es meinem Allerwertesten zumindest noch ganz gut. Klar, ein wenig Eingewöhnung braucht das Hinterteil schon noch, aber alles in allem kann ich da nicht klagen. Ein weiteres Problem meines alten Fahrrades hat sich auch in Luft aufgelöst: bisher fingen meine Finger mal früher, mal später an zu kribbeln. Auf meinem alten Trekking-Rad gab es eben nur eine Lenkerposition. Mein neues Biest hat aber einen Rennradlenker, der in vier Positionen gegriffen werden kann. Bevor es also zu kribbeln anfängt, kann ich nun locker lässig die Position wechseln und für bessere Durchblutung sorgen.

Was noch ein wenig gewöhnungsbedürftig ist: die Sitzposition ist schon merkbar vorgebeugter als beim Trekking-Rad. Vor allem in den Armen merke ich es nun, dass diese weitaus mehr Stützarbeit leisten müssen als bisher. Aber auch daran werde ich mich gewöhnen.

Noch mal kurz zusammengefasst: geiles Teil! 🙂

P.S.: Da ich von nun an wohl meistens mit Bike-Rucksack unterwegs sein werde (wer packt sich schon an einen Rennlenker eine Fahrrad-Tasche?!), hatte ich auch die Kamera dabei und konnte ein paar nette Fotos machen.

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Adios, alte Liebe…

Die Tage meines liebgewonnenen Fahrrades neigen sich ihrem Ende entgegen. Im September kommt mein neuer Flitzer, so dass momentan jede Radtour die letzte mit dem Fahrrad sein könnte, das mir über tausende von Kilometern ein treuer und vor allem pannenfreier Begleiter war. Auch gestern habe ich mich in den Sattel geschwungen, obwohl das Wetter eher wechselhaft aussah. Prompt wurde ich gut 20 Kilometer von zuhause entfernt auch vom Regen überrascht. Unter einem kleinen, hageren Apfelbäumchen fand ich ein wenig Schutz vor dem Nieselregen und nutzte die Zwangspause, um mal ganz bewusst tief durchzuatmen und die Landschaft zu genießen.

Regen

Schon in den letzten Wochen habe ich gelernt: wenn man erst mal nass ist, ist es auch egal. Also habe ich mich irgendwann wieder aufs Rad geschwungen und bin weitergefahren. Als mich dann gut eine Dreiviertelstunde später erneut ein diesmal noch heftigerer Schauer erwischt hat, bin ich dann einfach durchgefahren.

Auch für das Radfahren scheint die übliche Binse zu gelten: „Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung“. Und da ich mir vorgenommen habe, in diesem Jahr auch im Herbst noch häufiger aufs Rad zu steigen (zumal ich dann meinen neuen Flitzer haben werde!), habe ich angefangen, mich mit wetterfester Kleidung einzudecken. Am Wochenende kamen schon mal ein paar Langfingerhandschuhe und eine Sturmhaube.

Ja, sieht schon ein wenig martialisch aus. Aber mir war es schon wichtig, dass bei kälteren Temperaturen nicht nur der Hals, sondern auch Mund, Nase und Ohren gut geschützt und warm sind. Wenn ich im Herbst meine Runden drehen werde, wird es ja zumeist schon recht düster sein, so dass ich nicht allzu viele Menschen mit meiner Maskierung verschrecken werde.

Rechtlich sollte ich auf der sicheren Seite sein: das Vermummungsverbot gilt nur bei Demonstrationen und ggfs. In Fußballstadien.

Man mag es kaum glauben, aber in der letzten Woche habe ich trotz Urlaub doch tatsächlich einiges an Sport gemacht. Insgesamt spuckt mir Runtastic heute eine Gesamtstrecke von über 163 Kilometern aus, die ich in den letzten sieben Tagen zurückgelegt habe.

2014-07-06 21_14_32-Runtastic - makes sports funtastic

Okay, drei Aktivitäten a 2 Kilometer müsste man vermutlich abziehen, da es sich „nur“ um Gassirunden mit Paula handelt – die aber immerhin im strammen Tempo.

Mit dem Fahrrad war ich auch ganz gut unterwegs, unter anderem auf einer Strecke, die ein anderer Runtastic-Benutzer angelegt hatte. Die führte mich zwar auch durch höllische Anstiege, die meinen Puls in unbekannte Spähren emporschießen ließ, entlohnte mich dafür auch aber das eine oder andere Mal mit einem herrlichen Ausblick. (Panorama in Originalgröße)

Unbenannt

Das schöne Wetter will einfach von mir ausgenutzt werden, um mit dem Fahrrad die Gegend zu erkunden. Darunter leiden tut ein wenig das Krafttraining im Fitness-Studio. Der letzte Workout für die Muckis ist schon eine Woche her. Nun denn. Es kommen auch wieder regnerische Zeiten – früher als einem lieb ist.