Mach es zu Deinem Projekt!

Momentan lerne ich hier einige neue Seiten an mir kennen, die ich so noch nicht kannte. Eine davon ist meine „Handwerker-Seite“, die sich bisher damit begnügt hat, sich aus Faulheit auf zwei linke Hände herauszureden. Aber wenn man nicht immer wegen jedem Pups gute Freunde bitten möchte zu helfen, kann man auch ruhig noch mit 42 anfangen, das Handwerkern für sich zu entdecken.

Angefangen hat es mit einem Projekt, das ich mir wohl auch schon vor Jahren zugetraut hätte: einer Gardinenaufhängung per Stahlseil. Vor kurzem erst war hier der dritte Jahrestag meines Einzuges in mein Haus, das was Bohrlöcher angeht immer noch recht gut weggekommen ist. Und auch heute noch habe ich ziemliche Hemmungen die Bohrmaschine anzusetzen und die „guten Wände“ zu durchlöchern. Aber es hilft ja nichts: wenn einem jedermann ins Schlafzimmer gucken kann, muss man sich eben auch mal überwinden. Hat auch ganz prima funktioniert:

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Smartphone – Die Entscheidung ist gefallen

Heute ist ja mal wieder ein historischer Tag. Tausende Menschen haben sich die Füße platt gestanden, um ja zu den ersten zu gehören, die ein neues iPhone 6 in den Händen halten können. Schon komisch: ansonsten sind die drei Minuten in der Schlange an der Supermarkt-Kasse schon zuviel, aber anstatt sich ein Smartphone bequem online zu ordern, stellt man sich lieber an wie vor 30 Jahren für Südfrüchte.

Ich habe beschlossen, diesen Irrsinn nicht mehr mitzumachen. Gerade auch die Kostenseite lässt mich schon ordentlich schlucken. Für mich käme eh nur ein Smartphone mit > 5″-Display in Frage. Also wäre es auf das neue iPhone 6 Plus hinausgelaufen, das in seiner günstigsten Variante 799,- € kostet. Mein neues Smartphone wird somit ein Samsung Galaxy Note 3, ein Vorjahresmodell, das für mich leistungstechnisch sicherlich ausreichen wird. Twitter, Mail, Surfen, mal ’n Youtube-Video gucken – klingt machbar ohne Abstürze. Nicht nur das extrem große (und angeblich auch sehr gute) Display spielte für mich eine Rolle, sondern auch die Tatsache, dass man das Phone als Fernbedienung nutzen kann. Da wir einen BluRay-Player haben, der ebenfalls von Samsung kommt, hoffe ich auch darauf, dass das Zusammenspiel der beiden Geräte reibungslos laufen wird. Nachdem ich mir dann ein 70minütiges Test-Video angesehen habe, war die Entscheidung gefallen. Sieht smart aus, hat ein paar interessante Funktionen und selbst ein Stylus bekommt bei mir mal wieder eine Chance (nach meinem Sony P800 mal wieder).

Ich werde dann mal berichten…

Adios, alte Liebe…

Die Tage meines liebgewonnenen Fahrrades neigen sich ihrem Ende entgegen. Im September kommt mein neuer Flitzer, so dass momentan jede Radtour die letzte mit dem Fahrrad sein könnte, das mir über tausende von Kilometern ein treuer und vor allem pannenfreier Begleiter war. Auch gestern habe ich mich in den Sattel geschwungen, obwohl das Wetter eher wechselhaft aussah. Prompt wurde ich gut 20 Kilometer von zuhause entfernt auch vom Regen überrascht. Unter einem kleinen, hageren Apfelbäumchen fand ich ein wenig Schutz vor dem Nieselregen und nutzte die Zwangspause, um mal ganz bewusst tief durchzuatmen und die Landschaft zu genießen.

Regen

Schon in den letzten Wochen habe ich gelernt: wenn man erst mal nass ist, ist es auch egal. Also habe ich mich irgendwann wieder aufs Rad geschwungen und bin weitergefahren. Als mich dann gut eine Dreiviertelstunde später erneut ein diesmal noch heftigerer Schauer erwischt hat, bin ich dann einfach durchgefahren.

Auch für das Radfahren scheint die übliche Binse zu gelten: „Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung“. Und da ich mir vorgenommen habe, in diesem Jahr auch im Herbst noch häufiger aufs Rad zu steigen (zumal ich dann meinen neuen Flitzer haben werde!), habe ich angefangen, mich mit wetterfester Kleidung einzudecken. Am Wochenende kamen schon mal ein paar Langfingerhandschuhe und eine Sturmhaube.

Ja, sieht schon ein wenig martialisch aus. Aber mir war es schon wichtig, dass bei kälteren Temperaturen nicht nur der Hals, sondern auch Mund, Nase und Ohren gut geschützt und warm sind. Wenn ich im Herbst meine Runden drehen werde, wird es ja zumeist schon recht düster sein, so dass ich nicht allzu viele Menschen mit meiner Maskierung verschrecken werde.

Rechtlich sollte ich auf der sicheren Seite sein: das Vermummungsverbot gilt nur bei Demonstrationen und ggfs. In Fußballstadien.

Mein kleines Problem mit @Telekom_hilft

Was mich schon immer bei meinem Mobilfunktarif geärgert hat: sobald mein sog. „Highspeed-Inklusivvolumen“ verbraucht ist, kann ich keine Bilder mehr ins Netz hochladen. Werde über Instagram, noch über Twitter. Was mich daran ganz besonders wundert: ich nutze mein „Highspeed-Volumen“ gar nicht per UMTS oder LTE, sondern habe mein Smartphone so eingestellt, dass es immer mit der langsamen GPRS-Geschwindigkeit arbeitet. Soll schließlich schonender für den Akku sein. Damit komme ich ja quasi der Drosselung meines Tarifs zuvor, da ich ihn eh nur langsam benutze. Einfach ausgedrückt heißt mein Problem also: „Sobald ich langsam mein Inklusivvolumen (u.a. mit Posten von Fotos) ausgeschöpft habe, kann ich mit dem unnötigeweise gedrosselten Zugang keine Fotos mehr hochladen.“

Nun hat die Telekom ja ein spezielles Twitter-Team, das sich um Kundenfragen kümmert – mehr oder weniger. Aber seht selbst nach einem kleinen Klick (denkt daran die Twitter-Konversation von unten nach oben zu lesen):
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Man mag es kaum glauben, aber in der letzten Woche habe ich trotz Urlaub doch tatsächlich einiges an Sport gemacht. Insgesamt spuckt mir Runtastic heute eine Gesamtstrecke von über 163 Kilometern aus, die ich in den letzten sieben Tagen zurückgelegt habe.

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Okay, drei Aktivitäten a 2 Kilometer müsste man vermutlich abziehen, da es sich „nur“ um Gassirunden mit Paula handelt – die aber immerhin im strammen Tempo.

Mit dem Fahrrad war ich auch ganz gut unterwegs, unter anderem auf einer Strecke, die ein anderer Runtastic-Benutzer angelegt hatte. Die führte mich zwar auch durch höllische Anstiege, die meinen Puls in unbekannte Spähren emporschießen ließ, entlohnte mich dafür auch aber das eine oder andere Mal mit einem herrlichen Ausblick. (Panorama in Originalgröße)

Unbenannt

Das schöne Wetter will einfach von mir ausgenutzt werden, um mit dem Fahrrad die Gegend zu erkunden. Darunter leiden tut ein wenig das Krafttraining im Fitness-Studio. Der letzte Workout für die Muckis ist schon eine Woche her. Nun denn. Es kommen auch wieder regnerische Zeiten – früher als einem lieb ist.

Neue Saison – neues Equipment

In diesem Monat habe ich die Radfahrsaison eingeläutet. Dummerweise scheint über den Winter meine Klettband-Vorrichtung ihre Wirkung verloren zu haben, mit der ich meinen GPS-Logger am Fahrradlenker befestige. Und so kann es bei etwas stärkeren Erschütterungen schon mal vorkommen, dass mir das gute Stück vom Lenker hüpft. So wie gestern: da habe ich es gut 500 Meter später gemerkt und habe dann eine Suchaktion starten müssen. Immerhin: ich wurde am Wegesrand fündig.

GPS

Ein Dauerzustand kann das aber nicht werden. Und so habe ich mich entschieden: wenn, dann richtig. Mal fix neues Equipment bestellt, um zukünftig das iPhone als GPS-Logger zu benutzen. So gibt es nun eine neue Lenkerhalterung, in der das iPhone zukünftig halbwegs wettergeschützt den Weg weisen kann. Das Schutz-Etui der Lenkerhalterung sollte so dick sein, dass auch noch der zusätzlich bestellte Akku-Pack mit hinein passt, damit das Aufzeichnen der Radtouren nicht am schwachen Handy-Akku scheitert. Zu guter Letzt gibt’s auch noch einen neuen Pulsgurt von Polar, damit ich auch meinen Puls immer gut im Blick habe.

Das Spannendste: der Wechsel von meinem bisherigen Analyseprogramm Sporttracks hin zum allseits beliebten Runtastic. Damit wird nicht nur das Übertragen der Daten einfacher; zum einen kann ich mir so zuhause am PC bei Google Maps neue Routen zusammenklicken und mich dann vom Handy navigieren lassen, zum anderen können – oh, Social Media sei Dank! – mir Facebook-Freunde & Co. in Zukunft während meiner Touren auch kleine Motivations-Leckerlis zukommen lassen. Naja, wer’s braucht. Ich wohl eher nicht.