Media-Monday #241

Im Medienjournal-Blog gibt’s die Fragen – hier meine Antworten:

1. Wenn es mal ein Film zu reinen Unterhaltungszwecken sein darf, greife ich ja sehr gerne zu handfester, solider Action-Kost, die möglichst auch noch schön handgemacht aussieht. Sowas wie die „Transporter“- oder „Crank“-Reihe oder „Terminator 2“. Schöne No-Brainer, die einfach nur gut unterhalten.

2. Neben Karneval gibt es ja noch viele andere Gründe sich zu verkleiden und bei „Moulin Rouge“ hat mir das auch richtig gut gefallen, denn die wilde Pariser Zeit des 19. Jahrhunderts muss schon was Besonderes gewesen sein. (Okay, die Antwort passt vermutlich nicht so ganz, weil es keine Verkleidungen, sondern einfach nur Kostüme waren, aber mir fiel spontan nichts besseres ein.

3. „Die Tribute von Panem – Mockingjay II“ hat nicht mehr viel mit der ursprünglichen Ausrichtung zu tun, schließlich steht hier nicht mehr das bisherige „Running-Man“-Prinzip im Vordergrund, sonder die umwälzenden Ereignisse, die eine ganze Gesellschaft aufbegehren lassen. Darum gehöre ich zu den wenigen, denen Teil 3 und 4 wohl besser gefallen haben als Teil 1 und 2.

4. Glaubt man den Gerüchten – nee nee. Schluss, aus. Auf Gerüchte gebe ich nichts mehr. Ich bin es leid in so vielen Bereichen des Lebens an Spekulationen teilzuhaben. Besonders schlimm ist das natürlich im schnelllebigen Medium Twitter, wo manche nur so mit Gerüchten und Thesen um sich schmeißen. Ich halte es lieber so wie im privaten Leben: um Probleme kann ich mir Gedanken machen, wenn sie akut anstehen. Ich habe keine Lust auf ein „Was wäre wenn, hätte, könnte, sollte…“ mehr.

5. „Rita“ hat mich jüngst zum Binge-Watching verleitet, denn das war endlich mal wieder eine schöne Drama-Serie, in der mir alle Hauptcharaktere sehr am Herzen gelegen haben.

6. Dass derzeit die Jecken die Straßen bevölkern geht mir wie in jedem Jahr am Allerwertesten vorbei.

7. Zuletzt habe ich „The Hateful Eight“ gesehen und das war schon besser als erwartet, weil im Gegensatz zu anderen Filmen von Tarantino (z. B. „Death Proof“) hier wirklich alle ellenlangen Dialoge Bezug zur Handlung haben, die Story voranbringen und nicht nur blödes belangloses Geblubber sind.

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Film-Logbuch Januar 2016

Zum Jahresbeginn habe ich es mir zum Vorsatz gemacht, alle gesehenen Filme bei Letterboxd zu speichern. Hier möchte ich zu allen gesehenen Filmen kurz etwas schreiben, ganz im Sinne von “Reduced to the Max”. Ein, zwei Sätze zur Handlung, ein, zwei Sätze zu meiner Bewertung. Das schließt aber nicht aus, dass der ein oder andere Film an anderer Stelle im Blog auch mal einen ganzen Artikel bekommt. Die Bewertung reicht übrigens von 5 (supertoll) bis 1 (ganz mies).

Star Wars: Das Erwachen der Macht (5/5)

Der kleine Droide BB8 erhält eine Karte, auf der angeblich der Aufenthaltsort des verschwundenen Jedi-Meisters Luke Skywalker verzeichnet ist. Während Bösewicht Kylo Ren hinter den Plänen her ist, versuchen die Rebellen einen gezielten Schlag gegen das neue Zentrum der bösen Macht.

Star Wars

Mit einer gewissen Ehrfurcht und Nostalgie sitzt man da im Kino, sieht die legendäre Laufschrift zu Beginn des Filmes, hört die epochale Musik von John Williams und ist schwer ergriffen. Und froh, dass J.J. Abrams dem Franchise so wundervoll zu neuem Leben verholfen hat.

District 9 (4)

Außerirdische sind vor Jahren auf der Erde gestrandet und leben seitdem wie Aussätzige in einem Ghetto in Kapstadt. Bei einer geplanten Umsiedlungs-Aktion gerät deren Organisator zwischen die Fronten von Aliens und Menschen.

District_9

Auch bei der jetzigen Zweitsichtung war ich immer noch begeistert darüber, dass dieser Film trotz seines schmalen Budgets so gut aussieht. Das gute Drehbuch sorgt dafür, dass die Story die eine oder andere Überraschung bietet und durchweg spannend ist.

The Grey (3,5)

Liam Neeson überlebt mit einigen hartgesottenen Arbeitskollegen einen Flugzeugabsturz in eisiger Wildnis. Doch kaum dem Unfalltod entkommen, wird das Team von einem Rudel Wölfe bedroht.

The_Grey

Ruhiger als erwartet, aber mit einigen Action-Spitzen. Hat mich überraschend gut unterhalten. Ich mag ja Filme, in denen sich Menschen in der rauen Natur beweisen müssen.

Mud – Kein Ausweg (4)

Mud (Matthew McConaughey) sitzt als gesuchter Mörder auf einer kleinen Insel im Mississippi fest. Zwei Teenager wollen ihm helfen ein altes Motorboot wieder flott zu machen, um ihm die Flucht zu ermöglichen.

Mud

Kleiner, feiner Filmtipp von Netflix. Hat sich gelohnt. ein sehr schönes, meist ruhiges Drama, das zu gleichen Teilen das Schicksal von Mud und das der beiden Jungs in den Fokus nimmt. Vor allem die Darstellerleistung der beiden Kids hat mir sehr gut gefallen.

Repo Men (2,5)

In einer nicht ganz so fernen Zukunft können Kranke die ihnen implantierten Organe in Raten abbezahlen. Wer mit den Zahlungen überfällig ist, bekommt Besuch von den Repo-Men, die ihm bei lebendigem Leibe die lebenswichtigen Organe wieder entnehmen. Repo-Man Remy (Jude Law) bekommt Probleme, als er die Raten für ein ihm zwangsweise eingesetztes Herz nicht mehr bezahlen kann. Sein bester Kollege wird sein größter Feind.

Repo-Men

Solide Action-Kost, die in Teilen auch etwas unblutiger hätte sein können. Zwar gibt es durchaus neben ein paar drastischen auch ein paar spannende Szenen, aber alles in allem doch eher überraschungsarme Standard-Kost.

Sucker Punch (3)

Teenagerin wird nach dem Mord an ihrer Mutter vom bösen Stiefvater in die geschlossene Psychiatrie gebracht. In wirren Traumsequenzen mit Samurais, Drachen, Orks und Zombie-Soldaten erträumt sie sich einen Weg aus der Gefangenschaft.

Sucker_Punch

Klingt wirr? Ist auch wirr. Aber optisch sehr genial in Szene gesetzt. Die jeweiligen Kampf-Sequenzen werden Freunde von ästhetischer Action a la “Sin City” oder “300” begeistern. Die alles zusammenführende Story in der Psychiatrie schafft das leider nicht.

The Gift (4)

Ein ehemaliger Schulfreund bringt einem frisch zurück in seinen Heimatort gezogenen Paar viele Geschenke, um sich deren Freundschaft zu erkaufen. Als diese den Kontakt abbrechen wollen, beginnt der Zurückgewiesene mit einem perfiden Stalking.

The_Gift

Gerade die Alltäglichkeit dieses Films hat dafür gesorgt, dass er seine volle Wirkung entfalten konnte. Mehr dazu demnächst in einer ausführlichen Kritik.

Gefährten (3,5)

Als England in den ersten Weltkrieg eintritt, muss der 16jährige Albert sein Pferd dem Militär zur Verfügung stellen. Das Pferd wechselt in den Kriegswirren mehrfach den Besitzer. Jahre später muss auch Albert an die Front.

War_Horse

Ein Film, um den ich eigentlich einen großen Bogen gemacht hätte, denn die Kritiken waren nicht so dolle. Man merkt dem Film aber doch an, dass er von Steven Spielberg ist: tolles Erzählkino mit fantastischen Bildern meines Lieblings-Kameramanns Janusz Kaminski.

Jurassic World (3,5)

Einige Jahre nach dem ersten “Jurassic Park” ist auf der Insel ein neuer Vergnügungspark entstanden, der mit immer neuen Dinosaurier-Kreationen seine Besucher begeistern will. Dass die erschaffenen Kreaturen immer größer und gefährlicher sein müssen, ist nicht immer zum Besten der Besucher. Und so bricht ein “getuneter” Tyrannosaurus Rex aus und sorgt für ordentliches Chaos.

Jurassic_World

Okay, keine große Filmkunst. Die Charaktere sind alle platte Abziehbilder, die Story super-vorhersebar. Aber hey: Dinos! Flugsaurier! Gute, effektvolle Unterhaltung ohne viel Gehirnschmalz. Geht auch mal.

Die Gärtnerin von Versailles (1,5)

Kate Winslet erhält den Auftrag, bei der Gestaltung der Gärten von Versailles zu helfen und verliebt sich ihn ihren Auftraggeber.

Gärtnerin

Zugegeben so gar nicht meine Richtung. Historische Liebesgeschichten sind nicht so meins. Aber immerhin gab es Kate Winslet und Alan Rickman in einer seiner letzten Rollen.

Sicario (4)

Emily Blunt, eigentlich Entführungs-Spezialistin des FBI, erhält den Auftrag, gemeinsam mit einem verdeckten Team eine Schmuggler-Route für Drogen an der mexikanischen Grenze zum Versiegen zu bringen. Doch über das eigentliche Ziel wird sie im unklaren gelassen.

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Ein wirklich spannender Film, der im Gegensatz zu vielen anderen Filmen des Genres seine Spannung gerade aus den Sekunden “vor dem Sturm” zieht. Hier steht nicht die Action an sich im Mittelpunkt (die wird teilweise gar nicht explizit gezeigt), sondern diese besondere Stille, bevor Gewalt und Chaos losbrechen. Vor allem Benicio Del Toro hat mir in seiner Rolle als kolumbianischer Einzelkämpfer (und Ex-Staatsanwalt) sehr gut gefallen.

Media-Monday #240

Mit nur einem Tag Verspätung beantworte ich die Fragen des Medienjournal-Blogs. Immerhin. 😉

1. Die einfallsreichste und/oder skurrilste Handlung hat wohl „Hangover“. Ich werde vermutlich nie wieder einen skurrileren Moment im Kino erleben als die Szene, in der Alan in Mike Tysons Pool pinkelt und dabei freundlich in die Kamera winkt.

2. Gemessen an ihrem/seinem Alter ist Ezra Miller ein begnadeter Schauspieler. Wie man im zarten Teenageralter schon so eine Ausstrahlung und Aura um sich haben kann wie er in „We Need To Talk About Kevin“ und „The PErks Of Being A Wallflower“, ist echt unglaublich.

3. Glaube ich kaum, dass Leonardo DiCaprio auch in diesem Jahr noch einmal leer ausgehen wird. Auch wenn er den Goldkerl mindestens schon für „Django“ und „The Wolf Of Wall Street“ verdient gehabt hätte.

4. Die Begeisterung für „Er ist wieder hier“ kann ich absolut nicht nachvollziehen, vor allem nicht, das so viele es so abfeiern, schließlich hat das Buch gezeigt, dass eine einzige Idee kein ganzes Buch füllen kann.

5. „Victoria“ beeindruckt ja nicht nur mit einem großartigen Skript, sondern auch dadurch, dass der Film ohne einen einzigen Schnitt auskommt. Es versteht sich, dass solche Experimente auch nur etwas für die echte Schauspieler-Elite ist. Deswegen auf Frederick Lau. 😉

6. „Stereo“ hat mich allein schon dadurch überrascht, dass ich mir etwas gänzlich anderes erwartet hatte, nämlich einen dieser typischen deutschen Thriller mit einem böse dreinblickenden Jürgen Vogel. Dass der Film ein hochklassiger „Mind-Fuck“ ist und trotzdem aus Deutschland kommt, ist eine echte Überraschung. Dringende Seh-Empfehlung!

7. Zuletzt habe ich „Sicario“ gesehen und das war eine gelungene Abwechslung, weil er seine Spannung nicht wie heutzutage viele andere Thriller aus der expliziten Darstellung von Gewalt zieht, sonder aus den ruhigen, angespannten Momenten, bevor der eigentliche Sturm über die Akteure hereinbricht. Die Action-Szenen sind meist gar nicht im Bild erfasst, so nebensächlich ist die Gewalt hier gezeigt (oder eben nicht).

Media Monday #239

Nach einer kurzen Pause in der letzten Woche bin ich diesmal wieder mit voller Kraft dabei. Die Fragen gibt es wie immer hier.

1. Wäre doch mal angenehm, wenn häufiger richtig frische Ideen in Filme verwandelt würden, so wie etwa zuletzt in “Alles steht Kopf”, der auf sehr liebevolle und einfallsreiche Weise verschiedene Gefühle in wundervoll unterhaltende Bilder verpackt hat.

2. Die Cinemaxx-GoldCard hat mich ja früher mal gereizt, mittlerweile allerdings habe ich dem Konzern inzwischen den Rücken zugewandt und gebe das wenige Geld, das ich inzwischen fürs Kino investiere, lieber im eigentümerbetriebenen Kino in Hildesheim aus.

3. Rückblickend hätte ich ja gerne die Lebenszeit, die ich für so manche Serie wie etwa “The Man in the High Castle” vergeudet habe, zurück, denn die hätte ich besser in wirklich gute Serien investieren sollen. Merke: nicht jeder Hype entspricht meinem eigenen Geschmack.

4. Tom Hanks spielt gefühlt immer dieselben Rollen, schließlich ist er schon ziemlich festgelegt auf Filme mit Ausnahmesituationen (“Castaway”, „Forrest Gump“, “Terminal”), in denen sich alles zum Guten wendet. Ich weiß, ist nicht immer so, aber für mich läuft Herr Hanks trotzdem unter dem Radar.

5. Eines der Bücher, die ich in nächster Zeit unbedingt lesen möchte ist “Blackout” von Marc Elsberg, das ich jetzt zumindest schon mal angefangen habe. Vielleicht kriege ich es dieses Jahr ja noch durch.

6. Das Überangebot an Serien einmal vernachlässigend, freue ich mich ja derzeit am meisten auf unterschiedlichste Serien, die immer noch geguckt werden wollen. Als da wären: “The Good Wife”, “Scandal”, “Grey’s Anatomy” (ab Staffel 9) und diverse andere Netflix-Dinger

7. Zuletzt habe ich “Die Gärtnerin von Versailles” gesehen und das war eigentlich nur der lieben Freundin zuliebe, weil ich mit Kostümfilmen aus adeligem Hause nicht so wirklich viel anfangen kann. Immerhin gab es so noch mal ein Wiedersehen mit Alan Rickman, der auch auf dem Regiestuhl gesessen hat.

Media Monday #237

Wie immer kommen die Fragen vom Medienjournal-Blog.

  1. Für einen entspannten Filmeabend braucht es eigentlich ja nicht viel. Einen guten Film, vielleicht ein wenig Knabberkram und ganz vielleicht ein gutes Glas Wein. Bei enstprechenden Filmen gerne auch ein wenig Kerzenlicht (vielleicht nicht gerade bei “Crank” & Co…).
  2. “Breaking Bad” fing gar nicht mal so stark an, mittlerweile halte ich es für die beste Serie ever. Aber gerade die langatmige Erzählung in den ersten Staffeln macht es schon schwer, andere für die Serie zu begeistern. Andererseits ist ja genau diese langsame Erzählweise das, was “hinten raus” so viel Schlagkraft erzeugt.
  3. Die wohl coolste Gastrolle in einer Serie hatte Elizabeth Banks als Sal in “Modern Family”. Ich kann mir sowas doch immer nicht merken, vermutlich gab es also noch coolere Cameos, aber ihre freudenbesoffene, liebeshungrige Sal hat die Serie schon ein paar mal schön aufgemischt.
  4. Olli Dittirch nahm jüngst mit dem “Sandro-Report das Genre Live-Schaltungen zu Außenkorrespondenten so gepflegt aufs Korn, dass ich vor Lachen fast geheult hätte.
  5. Es war längst überfällig, dass endlich wieder der gute alte Star-Wars-Spirit in den Kinos herrscht!
  6. Den Controller meiner NVIDIA Shield konnte ich kaum noch aus der Hand legen, denn dank diverser Emulatoren und vieler anderer Spiele wird mir der Griff zur Konsole immer viel zu leicht gemacht. (Eigentlich zielte die Frage sicherlich auf ein Buch ab, das ich nicht mehr aus der Hand legen wollte. Ich verweise da mal auf meinen Jahresrückblick 2015.)
  7. Zuletzt habe ich “The Gift” gesehen und das war ein sehr spannender Thriller, weil er überaus realistisch und vielleicht gerade dadurch sehr bedrückend gewesen ist. Eine längere Rezension folgt.

Mein kleines Fazit zu „Star Wars Episode VII“

[Spoilerfrei]

Nachdem ich es tatsächlich geschafft habe, gut zwei Wochen lang spoilerfrei durch die Gegend zu laufen, während Gott und die ganze Welt nur noch von “Star Wars! Star Wars! Star Wars!” geredet haben, wurde der heiß ersehnte Film am Samstag dann endlich nachgeholt. Und: es hat sich gelohnt. Der Film hatte einfach alles. Rasante Action-Szenen, massenhaft lustige Dialoge und vor allem das “Look-and-Feel” der alten Trilogie.

Einmal habe ich mich dabei ertappt, wie ich laut “Wie geil!” zu mir selbst gesagt habe. Sonst nicht meine Art und zeigt, dass selbst ich als Filmfreund manchmal noch überwältigt bin. Vor allem dann, wenn man auf einmal gute, alte Bekannte wieder auf der Leinwand sieht, die zuletzt vor 30 Jahren in diesen Rollen gesteckt haben. Da verdrückte ich schon das eine oder andere Tränchen vor Rührung und Fanboytum.

Von vorne bis hinten war dieser Film das erwartete Feuerwerk, das man bei Regie-Schwergewicht J.J. Abrams erwarten konnte. Was mich besonders begeistert hat: der Film enthält wirklich viel Humor und viele Szenen, in denen man lachen kann, ohne dass er die Star-Wars-Saga der Lächerlichkeit preis gibt wie seinerzeit Jar Jar Bings. Hier hat einfach jeder Oneliner gesessen, ohne in Klamauk abzudriften.

Star Wars Episode VII knüpft an vielen Enden an alte Fäden an, spinnt daraus eine plausible Geschichte, die Lust auf mehr macht. Denn natürlich kommt der Film in sich zu einem schlüssigen Ende, behält aber dennoch einige Geheimnisse für sich, die uns in den kommenden Jahren wieder scharenweise ins Kino treiben werden.

Dass der Film einige dramaturgische Schwächen hat (“Woher kommt auf einmal die ‘Ober-Bösewicht’?”), kann ich gut verschmerzen. Dafür hat mich der Film zu sehr und zu oft zum Staunen und Lachen gebracht, als dass ich da wirklich böse sein könnte.

Als Fazit könnte ich das nehmen, was mir während des Filmes so oft durch den Kopf geschossen ist:

Star Wars – Dafür wurden Kinos gemacht”

Media-Monday #236

Um mal wieder ein wenig ins Schreiben zu kommen, beteilige ich mich mal wieder am allwöchentlichen Media-Monday vom Medienjournal-Blog.

  1. Um euphorisch und gutgelaunt ins neue Jahr zu starten, kann ich euch den Soundtrack zu “Finding Neverland” nur empfehlen, denn ich bekomme von der Musik immer richtig gute Laune und kann seit Jahren jedes Lied mitsummen.
  2. Neujahrsvorsätze schön und gut, aber hinsichtlich Büchern habe ich mir vorgenommen, in 2016 wenigstens mal wieder eines bis zum Schluss zu lesen. Im letzten Jahr habe ich alle Bücher nach mehr oder weniger Seiten wieder lustlos weggelegt.
  3. Obwohl “Ziemlich beste Freunde” als Komödie vermarktet wird, muss ich ja sagen, dass er neben den vielen lustigen Stellen auch mindestens ebenso viele Momente hatte, in denen er einfach nur ein bewegendes Drama war.
  4. Michael Bully Herbig hatte ich beinahe schon vergessen, bis ich ihn im Weihnachtsprogramm in einer Nebenrolle in “Asterix bei den Olypischen Spielen” entdeckt habe.
  5. Für Milla Jovovic schlägt mein Fan-Herz seit dem ersten “Resident Evil”-Film. Sie ist für mich einfach der Inbegriff des weiblichen Action-Stars. Da kommen auch andere Großkaliber wie Michelle Rodriguez oder Angelina Jolie nicht mit.
  6. Nicht nur aus nostalgischen Gründen würde ich gerne mal wieder “Grey’s Anatomy” weiter schauen. Mitte der 9. Staffel bin ich raus und habe vor kurzem mal wieder mit deren Beginn angefangen. Die Figuren waren mit all ihren Macken sofort wieder so vertraut, aber mangels Zeit war das wohl nur ein kurzes Wiedersehen.
  7. Zuletzt habe ich “The Grey” mit Liam Neeson gesehen und das war überraschend anders als erwartet, aber doch erwartet gut, weil er zwar weniger Action hatte als ich von einem “Mann-gegen-Wolfsrudel-Survival-Drama” erwartet hatte, aber gerade die ruhigen Momenten den Film für mich so intensiv gemacht haben. Auf jeden Fall hatte der Film wesentlich mehr Tiefe als ich erwartet hätte.